Wohnen: Rigips streichen – Tipps & Tricks

Rigips streichen: Detaillierte Anleitung, Tipps & Tricks

Rigips streichen: Detaillierte Anleitung, Tipps & Tricks
Bild: Stefan Schweihofer / Pixabay

Rigips streichen: Detaillierte Anleitung, Tipps & Tricks

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Erstellt mit Gemini, 12.04.2026

Foto / Logo von GeminiGemini: Qualitätsbetrachtung: Rigips Streichen

1. Qualitäts-Zusammenfassung: Qualitätsmerkmale, Standards

Beim Streichen von Rigipsplatten ist die Qualität des Endergebnisses von mehreren Faktoren abhängig. Wesentliche Qualitätsmerkmale sind eine gleichmäßige Farboberfläche ohne Streifen oder Flecken, eine gute Haftung der Farbe auf dem Untergrund und eine lange Haltbarkeit des Anstrichs. Um diese Qualitätsmerkmale zu erreichen, sind bestimmte Standards in der Vorbereitung, der Materialauswahl und der Ausführung einzuhalten. Es ist wichtig, dass die Rigipsplatten vor dem Anstrich sorgfältig gespachtelt und geschliffen werden, um eine ebene Oberfläche zu gewährleisten. Die Auswahl der richtigen Grundierung und Farbe ist ebenfalls entscheidend für ein optimales Ergebnis. Um eine hohe Qualität zu gewährleisten, ist es ratsam, Produkte vom gleichen Hersteller zu verwenden, da diese optimal aufeinander abgestimmt sind. Zudem sollte auf die Verarbeitungshinweise der Hersteller geachtet werden, um Fehler zu vermeiden und die gewünschte Qualität zu erzielen. Eine gründliche Vorbereitung und die Verwendung hochwertiger Materialien sind somit der Schlüssel zu einem langlebigen und optisch ansprechenden Anstrich von Rigipsplatten.

Weiterhin ist die fachgerechte Ausführung des Anstrichs von Bedeutung. Dies beinhaltet das Auftragen der Farbe in gleichmäßigen Schichten, das Vermeiden von Läufern und Tropfen sowie das Einhalten der Trocknungszeiten zwischen den einzelnen Anstrichen. Eine sorgfältige Arbeitsweise und die Beachtung dieser Standards tragen dazu bei, dass der Anstrich den hohen Qualitätsanforderungen entspricht und ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt wird. Die Qualität des Anstrichs hat direkten Einfluss auf das Erscheinungsbild des Raumes und somit auf die Wohnqualität.

2. Qualitätskriterien: Tabelle mit Merkmal, Messmethode, Zielwert

Um die Qualität des Anstrichs auf Rigipsplatten messbar zu machen, können verschiedene Kriterien herangezogen werden. Jedes Kriterium wird durch eine Messmethode und einen Zielwert definiert, um eine objektive Bewertung zu ermöglichen. Die folgende Tabelle zeigt eine Qualitätsmatrix mit ausgewählten Kriterien, Messmethoden und Zielwerten.

Qualitätsmatrix für Rigips Anstrich
Merkmal Messmethode Zielwert
Gleichmäßigkeit der Farboberfläche: Optische Beurteilung der Farboberfläche auf sichtbare Streifen, Flecken oder Farbunterschiede. Visuelle Inspektion unter verschiedenen Lichtverhältnissen (Tageslicht, Kunstlicht). Keine sichtbaren Streifen, Flecken oder Farbunterschiede auf der gesamten Fläche. Die Oberfläche muss einheitlich wirken.
Haftung der Farbe: Prüfung der Haftung der Farbe auf dem Rigipsuntergrund, um sicherzustellen, dass die Farbe nicht abblättert oder sich löst. Gitterschnittprüfung nach DIN EN ISO 2409: Bewertung des Ablösungsverhaltens der Farbe anhand eines Gitterschnitts. Klasse 0 oder 1 nach DIN EN ISO 2409: Keine oder nur geringfügige Ablösung der Farbe im Bereich des Gitterschnitts.
Farbtonbeständigkeit: Überprüfung, ob der Farbton des Anstrichs über einen bestimmten Zeitraum erhalten bleibt und nicht verblasst oder sich verändert. Vergleich des Farbtons vor und nach definierter Lichteinwirkung (z.B. UV-Bestrahlung). Keine sichtbare Farbtonveränderung nach definierter Lichteinwirkung. Messung der Farbtonänderung mit einem Spektralfotometer, Delta E
Oberflächenhärte: Messung der Widerstandsfähigkeit der Farboberfläche gegen Kratzer und Abrieb, um die Langlebigkeit des Anstrichs zu gewährleisten. Bleistifthärteprüfung nach EN 13523-4: Bewertung der Härte der Oberfläche anhand der Härte des Bleistifts, der keine Kratzer hinterlässt. Mindestens 2H nach EN 13523-4: Die Oberfläche darf nicht von einem Bleistift mit einer Härte von 2H zerkratzt werden.
Glanzgrad: Bestimmung des Glanzgrades der Farboberfläche, um sicherzustellen, dass dieser den Anforderungen entspricht und ein gleichmäßiges Erscheinungsbild gewährleistet ist. Messung des Glanzgrades mit einem Glanzmessgerät nach DIN EN ISO 2813 bei einem Winkel von 60°. Entsprechend der Spezifikation des Farbherstellers (z.B. matt:
Deckkraft: Prüfung der Fähigkeit der Farbe, den Untergrund vollständig abzudecken, sodass keine Flecken oder Unebenheiten sichtbar sind. Visuelle Inspektion und Messung der Kontrastverhältnisse mit einem Reflektometer. Vollständige Abdeckung des Untergrunds nach zwei Anstrichen. Kontrastverhältnis > 98%.

3. Prüfplan: Visuelle Prüfung, Funktionstest, Dokumentation

Ein systematischer Prüfplan ist unerlässlich, um die Qualität des Anstrichs auf Rigipsplatten sicherzustellen. Dieser Prüfplan umfasst verschiedene Arten von Prüfungen, darunter visuelle Inspektionen, Funktionstests und die Dokumentation der Ergebnisse. Jede dieser Prüfungen dient dazu, spezifische Aspekte der Qualität zu beurteilen und sicherzustellen, dass die definierten Standards eingehalten werden.

3.1 Visuelle Prüfung

Die visuelle Prüfung ist der erste Schritt im Prüfprozess und dient dazu, offensichtliche Mängel oder Unregelmäßigkeiten zu erkennen. Dabei wird die Oberfläche des Anstrichs sorgfältig auf Streifen, Flecken, Blasen, Läufer oder andere Defekte untersucht. Auch die Farbübereinstimmung mit den Vorgaben wird visuell überprüft. Die visuelle Prüfung sollte unter verschiedenen Lichtverhältnissen (Tageslicht und Kunstlicht) durchgeführt werden, um alle potenziellen Mängel zu erkennen. Diese Prüfung ist besonders wichtig, um sicherzustellen, dass der Anstrich ein ästhetisch ansprechendes Erscheinungsbild aufweist. Während der visuellen Prüfung sollte besonders auf Bereiche wie Ecken, Kanten und Übergänge geachtet werden, da diese oft anfälliger für Mängel sind.

3.2 Funktionstest

Der Funktionstest dient dazu, die praktischen Eigenschaften des Anstrichs zu überprüfen. Dazu gehört beispielsweise die Prüfung der Reinigungsfähigkeit der Oberfläche. Hierbei wird die Oberfläche mit üblichen Haushaltsreinigern behandelt, um zu prüfen, ob sich Verschmutzungen leicht entfernen lassen, ohne den Anstrich zu beschädigen. Ein weiterer Funktionstest kann die Überprüfung der Abriebfestigkeit sein, bei der die Oberfläche mechanisch beansprucht wird, um die Widerstandsfähigkeit des Anstrichs zu beurteilen. Diese Tests sind wichtig, um sicherzustellen, dass der Anstrich den alltäglichen Belastungen standhält und seine Funktionalität über einen längeren Zeitraum beibehält. Die Ergebnisse der Funktionstests geben Aufschluss darüber, ob die verwendeten Materialien und die Ausführung den Anforderungen entsprechen.

3.3 Dokumentation

Die Dokumentation ist ein wesentlicher Bestandteil des Prüfplans. Alle Prüfergebnisse, sowohl die der visuellen Prüfung als auch die der Funktionstests, werden detailliert dokumentiert. Dazu gehören Fotos von festgestellten Mängeln, Messergebnisse und Protokolle der durchgeführten Tests. Die Dokumentation dient als Nachweis für die durchgeführten Qualitätskontrollen und ermöglicht es, den Zustand des Anstrichs über die Zeit zu verfolgen. Zudem können die dokumentierten Daten genutzt werden, um Trends zu erkennen und Verbesserungsmaßnahmen abzuleiten. Eine sorgfältige Dokumentation ist auch wichtig, um im Falle von Reklamationen oder Beanstandungen eine fundierte Grundlage für die Entscheidungsfindung zu haben. Die Dokumentation sollte digital und physisch archiviert werden, um eine langfristige Verfügbarkeit zu gewährleisten.

4. Fehlerprävention: Typische Mängel, Gegenmaßnahmen

Eine effektive Fehlerprävention ist entscheidend, um die Qualität des Anstrichs auf Rigipsplatten zu gewährleisten. Typische Mängel können durch verschiedene Faktoren verursacht werden, wie z.B. eine mangelhafte Vorbereitung des Untergrunds, die Verwendung ungeeigneter Materialien oder eine fehlerhafte Ausführung des Anstrichs. Um diese Mängel zu vermeiden, sind gezielte Gegenmaßnahmen erforderlich.

4.1 Typische Mängel

  • Streifenbildung: Ursache ist oft eine ungleichmäßige Farbverteilung oder die Verwendung einer minderwertigen Rolle.
  • Fleckenbildung: Kann durch unzureichende Grundierung oder das Durchschlagen von Verunreinigungen im Untergrund entstehen.
  • Blasenbildung: Entsteht häufig durch Lufteinschlüsse beim Auftragen der Farbe oder durch Feuchtigkeit im Untergrund.
  • Abplatzungen: Werden meist durch eine mangelhafte Haftung der Farbe auf dem Untergrund verursacht, z.B. durch fehlende oder ungeeignete Grundierung.
  • Unebenheiten: Sind oft auf eine unzureichende Spachtelung und Schleifung des Rigipsuntergrunds zurückzuführen.

4.2 Gegenmaßnahmen

  • Sorgfältige Vorbereitung des Untergrunds: Rigipsplatten müssen vor dem Anstrich gründlich gespachtelt und geschliffen werden, um eine ebene Oberfläche zu gewährleisten.
  • Verwendung hochwertiger Materialien: Es sollten nur hochwertige Farben, Grundierungen und Rollen verwendet werden, die für den Einsatz auf Rigipsplatten geeignet sind.
  • Auftragen einer Grundierung: Eine Grundierung reduziert die Saugfähigkeit des Rigips und verbessert die Haftung der Farbe.
  • Gleichmäßige Farbverteilung: Die Farbe sollte in gleichmäßigen Schichten aufgetragen werden, um Streifenbildung zu vermeiden.
  • Vermeidung von Lufteinschlüssen: Beim Auftragen der Farbe sollten Lufteinschlüsse vermieden werden, z.B. durch die Verwendung einer geeigneten Rolle und das langsame Auftragen der Farbe.
  • Einhalten der Trocknungszeiten: Zwischen den einzelnen Anstrichen sollten die vom Hersteller angegebenen Trocknungszeiten eingehalten werden.

Durch die Umsetzung dieser Gegenmaßnahmen können typische Mängel vermieden und die Qualität des Anstrichs auf Rigipsplatten deutlich verbessert werden. Eine regelmäßige Schulung der ausführenden Handwerker ist ebenfalls wichtig, um sicherzustellen, dass die aktuellen Standards und Techniken angewendet werden.

5. Kontinuierliche Verbesserung: KPIs, Review-Intervalle

Die kontinuierliche Verbesserung (KVP) ist ein wesentlicher Bestandteil des Qualitätsmanagements beim Streichen von Rigipsplatten. Durch die regelmäßige Überprüfung und Anpassung der Prozesse können die Qualität des Anstrichs kontinuierlich verbessert und die Kundenzufriedenheit gesteigert werden. Um dies zu erreichen, werden Key Performance Indicators (KPIs) definiert und Review-Intervalle festgelegt.

5.1 Key Performance Indicators (KPIs)

KPIs sind messbare Kennzahlen, die den Erfolg der Qualitätsbemühungen widerspiegeln. Im Zusammenhang mit dem Streichen von Rigipsplatten können folgende KPIs relevant sein:

  • Anzahl der Reklamationen pro Quadratmeter gestrichener Fläche: Dieser KPI gibt Aufschluss über die Häufigkeit von Mängeln und die Kundenzufriedenheit.
  • Durchschnittliche Reparaturzeit pro Reklamation: Dieser KPI misst die Effizienz der Mängelbeseitigung.
  • Materialkosten pro Quadratmeter gestrichener Fläche: Dieser KPI hilft, die Wirtschaftlichkeit des Anstrichs zu überwachen.
  • Zeitaufwand pro Quadratmeter gestrichener Fläche: Dieser KPI misst die Effizienz der Ausführung.
  • Ergebnis der Gitterschnittprüfung (Haftung der Farbe): Dieser KPI gibt Auskunft über die Qualität der Haftung der Farbe auf dem Untergrund.
  • Kundenzufriedenheit (z.B. durch Kundenbefragungen): Dieser KPI misst die Kundenzufriedenheit mit dem Anstrich.

5.2 Review-Intervalle

Regelmäßige Reviews sind notwendig, um die KPIs zu überwachen und bei Bedarf Anpassungen vorzunehmen. Die Review-Intervalle sollten in Abhängigkeit von der Art der Projekte und der Häufigkeit der Ausführung festgelegt werden. Es empfiehlt sich, monatliche, quartalsweise und jährliche Reviews durchzuführen:

  • Monatliche Reviews: Überprüfung der KPIs, Analyse von Reklamationen und Ableitung von Sofortmaßnahmen.
  • Quartalsweise Reviews: Detaillierte Analyse der KPIs, Überprüfung der Effektivität der Sofortmaßnahmen und Anpassung der Prozesse.
  • Jährliche Reviews: Umfassende Analyse der KPIs, Überprüfung der langfristigen Ziele und Anpassung der Qualitätsstrategie.

Im Rahmen der Reviews sollten alle relevanten Stakeholder einbezogen werden, wie z.B. die ausführenden Handwerker, die Projektleiter und die Kunden. Durch die kontinuierliche Überwachung der KPIs und die regelmäßige Durchführung von Reviews können die Prozesse kontinuierlich verbessert und die Qualität des Anstrichs auf Rigipsplatten langfristig gesichert werden.

🔍 Weiterführende Fragen zur Selbstrecherche

Die Qualitätssicherung und Einhaltung aller Standards liegt in Ihrer Verantwortung als Bauherr oder Auftraggeber. Klären Sie die folgenden Fragen eigenständig mit Ihren Fachplanern, Prüfingenieuren und ausführenden Firmen. Nutzen Sie diese Fragen als Ausgangspunkt für Ihre eigene Recherche und fordern Sie bei Unklarheiten schriftliche Bestätigungen ein.

Erstellt mit Grok, 10.05.2026

Foto / Logo von GrokGrok: Qualitätsbetrachtung: Rigips streichen

Qualitäts-Zusammenfassung: Qualitätsmerkmale und Standards

Bei der Qualitätssicherung beim Rigips streichen steht eine glatte, gleichmäßige und langlebige Oberfläche im Vordergrund. Branchenübliche Standards betonen die sorgfältige Vorbereitung der Rigipsplatten, einschließlich Spachteln, Schleifen und Grundieren, um Unebenheiten wie Fugen oder Schraubenlöcher zu eliminieren. Hohe Qualität erkennt man an einer einheitlichen Farbverteilung ohne Anlaugen, Tränennähte oder sichtbare Übergänge, was durch den Einsatz passender Materialien wie Dispersionssilikatfarben und Tiefengrund vom selben Hersteller erreicht wird. Die Oberflächenhärte sollte nach dem Trocknen mindestens 2-3 Newton pro Quadrammillimeter betragen, um eine hohe Überstreichbarkeit und Widerstandsfähigkeit gegen Abnutzung zu gewährleisten. Empfohlene Praktiken umfassen das Auftragen von zwei bis drei dünnen Farbschichten mit einer Trocknungszeit von 24 Stunden pro Schicht, was die Wohnqualität steigert und langfristig Kosten spart.

Qualitätskriterien

Qualitäts-Matrix: Merkmale, Messmethoden und Zielwerte
Merkmal Messmethode Zielwert
Oberflächenplanheit: Glatte Verarbeitung ohne Wellen oder Vertiefungen Visuelle Inspektion mit 60 cm Lineal und Streiflichtprüfung bei 45° Einfallswinkel Abweichung < 2 mm über 2 m Länge, keine sichtbaren Unebenheiten
Fugenabdichtung: Nahtlose Verspachtelung von Plattenfugen und Schraubenlöchern Taktilprüfung mit Spachtelklinge und Feuchtigkeitsmessung nach Trocknung Volle Auffüllung, Trocknungszeit 12-24 h, Haftfestigkeit > 1,5 N/mm²
Grundierungsdeckung: Gleichmäßige Saugfähigkeitsreduktion Absaugtest mit weißem Tuch und Farbprobenvergleich 80-90% Reduktion der Saugfähigkeit, einheitliche Mattierung
Farbdeckkraft: Opazität nach zwei Anstrichen Deckkraftmessung mit Kontrastkarte (schwarz-weiß) und Spektrophotometer > 98% Deckkraft nach zweitem Anstrich, keine Durchschläge
Oberflächenhärte: Widerstand gegen mechanische Belastung Scratch-Test mit 2 mm Stahlstift und Härteprüfer 2-3 N/mm², keine Kratzer bei 1,5 N Druck
Trocknungszeit: Zeit bis zur Überstreichbarkeit Relativfeuchtemessung mit CM-Gerät und Fingerprobe < 24 h pro Schicht bei 20°C/50% RH, RF < 3%

Prüfplan

Visuelle Prüfung

Die visuelle Prüfung erfolgt in zwei Phasen: Zunächst nach dem Spachteln und Schleifen, um Fugen, Eckenprofile und Oberflächenunebenheiten zu kontrollieren. Unter Streiflicht sollten keine Schatten oder Anlaugen sichtbar sein, und die Oberfläche wirkt matt und gleichmäßig. Nach der Grundierung prüft man auf gleichmäßige Aufnahme, bei der helle Stellen auf unzureichende Versorgung hinweisen. Nach jedem Anstrich wird mit einem 2 m Lineal die Planheit überprüft, wobei Abweichungen über 2 mm dokumentiert werden. Diese Schritte gewährleisten eine systematische Qualitätskontrolle vor dem nächsten Arbeitsgang.

Funktionstest

Funktionstests umfassen die Haftungsprüfung durch Kreuzschnitttest nach vollständiger Aushärtung, bei dem die Farbe mit Klebeband abgezogen wird. Die Deckkraft testet man mit einem Kontrastkartenverfahren, um sicherzustellen, dass dunkle Untergründe nicht durchscheinen. Zusätzlich wird die Nassreinigbarkeit mit einem feuchten Tuch geprüft, um Fleckenresistenz zu bewerten. Bei Rigips mit grünem Schutzmantel prüft man speziell auf Tränennähte durch Rollen mit einem 10 cm Breitwalzenvlies. Alle Tests sollten vor der Freigabe für den nächsten Anstrich durchgeführt werden, um Nacharbeiten zu minimieren.

Dokumentation

Jede Prüfung wird in einem Protokoll festgehalten, inklusive Datum, Raumtemperatur, Feuchtigkeit und Fotos der Oberfläche. Die verwendeten Materialchargen (z.B. Feinspachtel, Tiefengrund, Dispersionssilikatfarbe) werden mit Herstellerangaben protokolliert. Abweichungen vom Zielwert lösen eine Ursachenanalyse aus, die mit Korrekturmaßnahmen versehen wird. Digitale Tools wie Apps für Bauprotokolle erleichtern die Nachverfolgbarkeit und dienen als Basis für spätere Reviews. Diese Dokumentation unterstützt die Nachweisbarkeit und kontinuierliche Verbesserung.

Fehlerprävention

Typische Mängel

Häufige Mängel sind Anlaugen durch unzureichendes Schleifen, Tränennähte bei zu dick aufgetragenen Schichten oder ungleichmäßige Grundierung, die zu Flecken führt. Schraubenlöcher, die nicht voll verspachtelt sind, verursachen Dellen nach dem Trocknen. Bei Rigipsplatten mit Zelluloseanteil kann eine zu frühe Überstreichung zu Blasenbildung führen. Farbunterschiede entstehen durch Chargenwechsel oder mangelnde Mischung. Diese Mängel mindern die Optik und Haltbarkeit erheblich.

Gegenmaßnahmen

Um Anlaugen zu vermeiden, Schleifpapier mit Körnung 180-240 in kreuzweisen Bahnen einsetzen und mit Absaugung arbeiten. Dünne Schichten von 0,1-0,2 mm Spachtelmasse auftragen und 12 Stunden trocknen lassen. Grundierung zweimal rollen, mit Malerkrepp abdecken und 24 Stunden warten. Materialien vom selben Hersteller wählen und vor Ort mischen. Eckenprofile vor dem Spachteln einsetzen, um Risse zu verhindern. Regelmäßige Pausen einplanen, um Überhitzung der Oberfläche zu vermeiden.

Kontinuierliche Verbesserung

KPIs wie Ausfallquote pro Quadratmeter (Ziel: < 1%), Nacharbeitsanteil (< 5%) und Kundenzufriedenheit (Score > 4,5/5) messen den Fortschritt. Monatliche Reviews analysieren Prüfprotokolle und passen den Prüfplan an, z.B. durch Einführung neuer Schleifwerkzeuge. Schulungen für Anwender zu Themen wie RollenTechnik oder Materialverträglichkeit steigern Kompetenzen. Benchmarking mit Branchenwerten, wie 99% Deckkraft nach zwei Schichten, motiviert zu Optimierungen. Jährliche Audits integrieren Lessons Learned, um Prozesse zu verfeinern.

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