ETF: Indexfonds, Börsengehandelter Fonds & Passivfonds
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ETF: Definition, Synonyme und Unterschiede einfach erklärt
Ein ETF (Exchange Traded Fund) ist ein börsengehandelter Investmentfonds, der die Wertentwicklung eines Index, wie beispielsweise des DAX oder des MSCI World, eins zu eins nachbildet. Im Gegensatz zu aktiv gemanagten Fonds entscheidet hier kein Fondsmanager über den Kauf einzelner Aktien, was ETFs besonders kostengünstig macht, da hohe Verwaltungsgebühren und Ausgabeaufschläge entfallen. Anleger können Anteile an einem ETF wie eine Aktie jederzeit während der Börsenöffnungszeiten kaufen oder verkaufen. Ein großer Vorteil ist die sofortige Risikostreuung (Diversifikation), da man mit einem einzigen Papier in hunderte oder tausende Unternehmen gleichzeitig investiert. ETFs gelten als transparent und liquide und eignen sich hervorragend für den langfristigen Vermögensaufbau durch Sparpläne. Man unterscheidet zwischen physisch replizierenden ETFs, die die zugrunde liegenden Wertpapiere tatsächlich kaufen, und synthetischen ETFs, die die Wertentwicklung über Tauschgeschäfte (Swaps) abbilden. Für Privatanleger sind sie heute eines der wichtigsten Instrumente zur Altersvorsorge, da sie eine breite Marktrendite bei minimalen Kosten und maximaler Flexibilität bieten.
Synonyme für "ETF"
Indexfonds, Börsengehandelter Fonds, Passivfonds, Indexaktie, Exchange Traded Fund, Aktienfonds (passiv), Anlageprodukt, Indexzertifikat (börslich), Investmentfonds (indexnah), Sparplan-ETF
ETF: Bedeutungsunterschiede und Abgrenzungen
- Ein ETF ist ein an der Börse handelbares Produkt.
- Indexfonds ist das zugrunde liegende Konzept, wobei nicht alle Indexfonds börsenhandelbar sind.
- Passivfonds grenzt ihn von aktiv gemanagten Fonds ab, bei denen Menschen Aktien wählen.
- Exchange Traded Fund ist die Langform.
- Aktienfonds ist der Überbegriff, falls der ETF in Aktien investiert.
- Anlageprodukt ist allgemein.
- Indexzertifikat ist rechtlich eine Inhaberschuldverschreibung (Emittentenrisiko), während ein ETF ein Sondervermögen ist (sicherer).
- Investmentfonds ist der juristische Rahmen.
- Sparplan-ETF bezeichnet die Nutzung für monatliche Anlagen.
- Im Vergleich zum Einzelaktien-Kauf bietet der ETF sofortige Streuung.
- Während ein Dachfonds in viele andere Fonds investiert, bildet ein ETF nur einen Index ab.
- Er unterscheidet sich vom Hedgefonds durch seine Transparenz und die meist geringen Kosten.
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Pressetexte und Artikel zum Thema "ETF"
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl von Pressetexten und Artikeln, in denen das Thema "ETF" von Bedeutung ist.
Mit Sparplänen das Eigenkapital aufbauen
— Mit Sparplänen das Eigenkapital aufbauen. Traumhaft niedrige Bauzinsen lassen bei vielen Mietern den Wunsch beständig anwachsen, den Traum von den eigenen vier Wänden endlich zu realisieren. Der Dreh- und Angelpunkt für eine Baufinanzierung stellt jedoch das Eigenkapital dar. Vom Eigenkapital hängt es ab, wie viel Immobilie sich ein Käufer leisten kann. Darüber hinaus sollten bei einer Finanzierung Eigenmittel in Höhe von 20 Prozent des Kaufpreises zuzüglich der Erwerbsnebenkosten zur Verfügung stehen. Als Eigenmittel zählen dabei weit mehr Positionen als nur das Geld auf dem Konto. Wertpapiere, beleihungsfähige Lebensversicherungen oder Arbeitgeberdarlehen helfen, den Beleihungsrahmen des Objektes nach unten zu drücken. Darüber hinaus sparen die Erwerber nicht nur, weil der Kredit niedriger ausfällt. Banken unterscheiden bei der Höhe der Zinsen auch, ob der Beleihungsrahmen, also das Darlehen, mehr als 60 Prozent oder sogar mehr als 80 Prozent ausmacht. ... weiterlesen ...
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